Die neuen Nachbarn

 

Die neuen Nachbarn

Seit Montag ist das Haus am Ende der Sackgasse wieder bewohnt. Die anderen Bewohner der Sackgasse waren neugierig wer da eingezogen war. Denn das Haus hatte jetzt 2 Jahre leer gestanden. Der Garten verwildert, etwas was hier in dieser Straße gar nicht ging, denn alle waren stolz auf ihre gepflegten Gärten.
Ein paar Tage wollte man den „neuen“ schon noch Zeit lassen sich einzuleben, aber dann wurde es zeit diese mal genauer unter die Lupe zu nehmen und Ihnen dezent zu verstehen geben was wichtig hier in dieser Straße war.
Nach einer Woche wagte Frau Annika Schröder den ersten Vorstoß, sie hatte ihren Mann Peter im Schlepptau und natürlich selbstgebackenen
Kuchen.
So standen sie jetzt vor dem Nachbarhaus. Klingelten. Nach einer Weile kam eine Frau an die Tür, barfuss, die goldblonden Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden in knappen Hotpants die Bluse unter den Brüsten zusammengebunden.
Schamlos dachte Annika noch so, es gehörte sich einfach nicht die Tür so zu öffnen. Ihr Mann hingegen konnte den Blick nicht von den seitlich herauslugenden Brustansätzen lösen. Einem aparten Anblick bot diese Frau dachte er so.
Guten Tag, wir sind die Schröders von links nebenan und wollten sie herzlich willkommen heißen in unserer kleinen Straße sagte Annika

Oh das ist aber reizend, kommen Sie doch herein. André mein Lieber unterbrich bitte deine Arbeit und komm runter unsere Nachbarn von links sind da und möchten sich gern vorstellen.
Schröder, sagte Annika, wir heißen Schröder.
André der die letzten Worte gehört kam lässig die Treppe hinunter, er hatte sie oben aus dem Fenster schon gesehen als sie das Gartentürchen öffneten und recht missbilligend diesen betrachtet hatten. Er hatte Uta zu sich geholt und raus gezeigt, wir bekommen Besuch und so wie beiden sich immer umschauen
soll wohl die gesamte Nachbarschaft sehen das sie den Mut haben sich hierher zu trauen.
Mit seinen 1,87m war er eine stattliche Gestalt, durchtrainiert, blitzende Augen die bis auf den Grund der Seele schauen konnten. 3 Tage Bart.
Nackter Oberkörper und ebenfalls nur eine sehr kurze Jeans an.
Leinenschuhe.
Rensenbrink stellte sich der Mann vor, André Rensenbrink er gab ihnen seine Hand. Meine Frau Uta Koch – Rensenbrink.
Nehmen Sie doch Platz er lotste sie ins Wohnzimmer was hell und licht gehalten war. Man konnte sehen dass Wände heraus geklopft waren aber die tragenden Balken dem Ganzen eine Offenheit schenkte, die einfach nur einlud.
Uta die in der Küche verschwunden war um frischen Kaffee auf zu brühen, lächelte vor sich hin wie dieser spießige Kerl sie angesehen hat wenn das seine Frau mitbekommen hat, hat der arme Kerl zu Hause sicher nichts zu lachen.

Uta trat jetzt mit dem Tablett wieder ein, deckte kurz den Tisch, füllte die Kaffeetassen, bot Milch und Zucker an.
Annika stellte den Kuchen auf dem Tisch ab.
Selbstgebacken? fragte André.
Ja, Annika war stolz das er das bemerkt hatte.

Sie wohnen links von uns sagten Sie zuvor, fragte Uta die sich auf die Lehne des Sessels gesetzt hatte in dem ihr Mann Platz genommen hatte.
Ja bestätigte Peter und rechts wohnen die Kramers.
Annika hatte sich in diesem großzügig gestalteten Raum umgesehen,
wenig Möbel rutschte ihr dabei raus.
Ja sagte André wir haben uns nach Feng Shui ausgerichtet. Viele Möbel stellen den Raum voll und beengen. Wir wollen Klarheit in unseren Räumen.

Haben Sie sich denn schon etwas eingelebt fragte Herr Schröder jetzt
der keinen Blick von Uta lassen konnte.
Wie denn? lachte diese perlend
Wir haben bis vor 2 Wochen noch in Frankreich gewohnt. Die Versetzung meines Mannes kam recht überraschend und so haben wir uns nur auf die Hausangebote gestürzt und recht schnell entschieden und gekauft. Wir haben dann beschlossen, Zimmer für Zimmer uns vorzunehmen und es nach unsren Wünschen zu gestalten, das kann Zeit einnehmen aber dafür wird es so wir es brauchen um glücklich zu sein.
Und ihre Wohnung in Frankreich? Fragte Annika haben sie die verkauft?
Nein sagte André jedes Haus das wir bewohnen bekommt unseren Stempel aufgedrückt, das gibt man nicht weg. Das behalten wir und haben dann immer wieder vertraute Räume im Urlaub.
Ihr Kuchen, Uta trank wieder einen Schluck, Gott war der trocken..
André beobachtete seine Frau er empfand genau wie Sie, aber würde sie es sagen?
Ja fragte Annika gespannt
Trocken, rutschte es Uta raus.
Was erlauben sie sich, Annika sprang auf.
Es ist wie es ist, sagte Uta jetzt.
Ich finde Sie haben diese Ehrlichkeit verdient.

Peter, sag doch auch mal was fuhr sie ihren Mann an.
Sie hat Recht sagte er
Wie? Annika fuhr herum
Du hast nie etwas gesagt
Ich wollte dich nicht verletzten
Sooooooooooo?
Aber jetzt, jetzt macht es dir nichts mehr aus
Jetzt hat es jemand gesagt der dir nicht nach dem Mund reden muss
Und deshalb kannst du davon ausgehen das es wahr ist sagte er jetzt mutig.
Annika sammelte sich,
ging zum Gegenangriff über
wann haben Sie denn gedacht sich mal um den Garten zukümmern?
Das hat noch Zeit erklärte André das Haus geht vor. Irgendwann wollen wir ja schließlich darin richtig wohnen und nicht nur auf 2 Zimmer beschränkt.
Annika ließ nicht locker, wir hier in der Straße sind stolz auf unsere Gärten die Visitenkarte eines gepflegten Anwesens..
Wie lange hat das Haus hier leer gestanden unterbrach André
2 Jahre murmelte Peter
Und? Wandte André sich erneut an Annika wo liegt da ihr Problem.
Uta schaltete sich ein. Ohne Ihnen und den anderen zu nahe zu treten. Bei uns ging es wie zuvor schon einmal erwähnt ziemlich holter di polter und daher bevor uns der Alltag wieder in den Fängen hat möchten wir unser Wohnumfeld nach unseren eigenen Gutdünken und Zeitgefühl gestalten. Die Prioritäten von dem was wir zuerst in Angriff nehmen und was erst mal liegenbleibt setzen wir gern selbst.
Annika schäumte, Sie, Sie..
Uta schaute sie lächelnd an
möchten gehen das kann ich verstehen.
Vergessen sie ihren Kuchen nicht sagte André noch, wenn Sie etwas Sinnvolles machen wollen, besuchen Sie einen Backkurs und lassen es sich mal wieder richtig besorgen von ihrem Mann.
© alle Rechte vorbehalten 26.Juli 2013
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Leandrah

 

 

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